High Noon

Die Sonne brannte mörderisch vom Himmel und verwandelte die Welt in einen glühenden Backofen. Der Vormittag war dahin, die Schatten wurden kürzer.
Alles war ruhig in N. – niemand setzte sich freiwillig der sengenden Hitze aus. Die Menschen blieben zu Hause, legten sich nach einem kärglichen Mittagessen hin oder vertrieben sich beim Kartenspiel im Saloon die Zeit.
Nur ein dicker Mexikaner saß am Straßenrand und döste, vor der Sonne durch seinen Sombrero geschützt.
Ein einsamer Hund tappte ziellos über die Hauptstraße, schnüffelte an Tonnen mit Abfall und markierte sein Revier.
„Ei, Carramba!“, rief der Mexikaner, als der Hund ihn bepinkelte.

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2 Kommentare zu “High Noon

  1. Das lauschige N. in schönster Mittagsglut
    Erfunden und bevölkert von E. Feuerblut
    Wenn im Keller meine S-Punkt träumt
    Hat sie die Story hier versäumt.

    Okay, nicht mein bestes Gedicht *g*, aber ich bedanke mich herzlich für die Ehre!

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