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Endlich Zeit zum Schreiben! Er schaltete den Computer ein und unterdrückte ein Gähnen. Ein langer Tag lang hinter ihm – so viele Freunde hatten ihn besucht, ihm gratuliert, mit ihm angestoßen und Kuchen gegessen. Kuchen und Kaffee, Gespräche und Gelächter. Er hatte sich gefreut, sie alle wiederzusehen, und doch – tief in ihm, da war es erwacht, das Verlangen zu schreiben.
Plötzlich sah er ihn vor sich, Aaron von Ostwald, wie er vor den König trat und im Rat das Wort ergriff. Mit leisen, wohlabgewogenen Worten begann er. Sein Blick schweifte durch den Saal, über die wohlvertrauten Gesichter, blieb hier und dort hängen, durchleuchtete das Publikum.
Aarons Worte fesselten die Jungen, trafen die Alten, ließen sie unruhig auf den gepolsterten Bänken hin und herrutschen. Es schmeckte ihnen nicht, was er sagte – und doch, was konnten sie ihm entgegen?
Als Aaron seine Rede schloss, erntete er verhaltenen Applaus. Er bedankte sich, verneigte sich.
Er gähnte, sein Kopf wurde schwer, kippte nach vorne, Tisch und Tastatur wurden qü0dsujfaosdfuqekfdjkl ahsdfkasdjfa posdruj ksdfo hadfkahjhdkf hadkf aksdhf9khdkfjakd igze8ikdh igdhnasnf kdfghaksdh gnalksdhg kdahe86gidkgh adhfhkghn kasdhkgn dkhaskdgh nkdhga9wekdhgkkdkgnn kdhgek dithldfkjf jdkfjaliwel gz9qdmknv,ylei n iehfln ovihe

Schwein gehabt

Driiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiing! Mit einem Enthusiasmus, den auch der beste Autor nicht in unter 30 Zeichen schildern konnte, zerriss die Türklingel die Stille in der kleinen Wohnung im ersten Stock. Genervt erhob sich Hermann von seinem Manuskript.„Ist Gewürznelke überhaupt ein echtes Wort …?“, grübelte er in Gedanken an die roten Linien des Rechtschreibprogramms, während er zur Tür schlurfte.
Draußen stand Sabine, seine beste Freundin.
Wie in Zeitlupe beobachtete Hermann, wie Sabines Lippen zu zittern begannen. Ihre Nasenlöcher weiteten sich, als sie tief Luft holte. Erste Tropfen quollen aus ihren Augen hervor, ehe sich schluchzende Niagarafälle auf seine Fußmatte ergossen.
„Sabi, was…?“
„Er … er … er …“ Sabine rang nach Luft.
„Komm rein.“ Hermann machte gleichzeitig Platz und eine ausholend einladende Handbewegung.
Sabine japste, keuchte, trat ein und hängte ihre schwarze Jacke mit mäßigem Erfolg an seine Garderobe. Bereits Sekunden später landete sie wieder auf Hermanns Teppichboden. Sabine machte keinerlei Anstalten, sie aufzuheben. „Herri … er … er hat …“
Hermann seufzte ergeben und hob die Jacke auf. „Komm, setz dich aufs Sofa und beruhige dich erst einmal. Ich hol dir was zu trinken.“
Er musste Sabine den Weg nicht zeigen, tausendmal war sie schon hier gewesen. Während er in der kleinen Küche ein Glas mit Wasser füllte, hörte er, wie sich Sabine schwer auf das Sofa in seinem Wohn- und Arbeitszimmer fallen ließ und weiter schluchzte.
Sekunden später nahm er neben ihr Platz und reichte ihr das Wasserglas.
Sabine trank mit großen, gierigen Schlucken, verschluckte sich, hustete.
Hermann nahm ihr das Glas ab, strich ihr über den Arm.
Sabine atmete tief ein.
„Erzähl.“
„Herri … er … er hat mich …. er hat sich …. einfach so …“
„Wer?“ Hermann rückte seine Brille zurecht und verkniff sich den wehmütigen Blick zu seinem Manuskript.
„Manni …“
„Der aus der Disco?“
„Genau.“ Wieder begann Sabines Unterlippe zu zittern. „Er hat gesagt, er liebt mich …. aber … aber dann … ich hab ihn geküsst. Und er … er hat … “ Wie ein Vulkan brach es aus ihr hervor, ein weiterer Heulkrampf schüttelte ihren Körper.
Wie von selbst schlossen sich Hermanns Arme um sie, ihr Kopf ruhte schwer an seiner Brust.
„Schhhh“, machte Hermann und strich ihr über den Rücken.
Sabine beruhigte sich, griff nach dem Wasserglas.
Hermann gab sie frei.
Eine Träne nach der anderen lief über Sabines Wange, vorbei an Nase und Mund, tropfte wagemutig vom Kinn hinab auf das weiße Top, wo ein Schaf alles doof fand, was man aber von der Pracht …
Hermann wandte seinen Blick ab, zum Fenster, wo auch die Natur nicht in besserer Laune war – es hatte zu regnen begonnen.
Sabine atmete tief ein, nahm einen neuen Anlauf. „Ich hab ihn geküsst und er hat sich in ein GOTTVERDAMMTES ROSA SCHWEINCHEN MIT FLÜGELN VERWANDELT!“

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Dieser Text entstand im Rahmen der 3. Clue Writing Blogparade. Beim Clue Writing werden ein Setting und mehrere Begriffe für eine Geschichte vorgegeben. Das Setting ist verpflichtend, die Begriffe müssen im Text vorkommen.
Das Setting für diesen Text war „Wohnblock“, die vorgegebenen Clues (allesamt im Text unterstrichen) waren „Flügel“, „Schaf“, „Enthusiasmus“, „Teppichboden“ und „Gewürznelke“.

Das Leser-Interview – Eure Fragen, meine Antworten

Vielen Dank an alle, die sich die Zeit genommen und bei meiner Leserumfrage mitgemacht haben. Euer Feedback hilft mir wirklich sehr beim Weiterführen des Blogs. Auf vieles, was mir angemerkt wurde, wäre ich selbst nie gekommen! Ich werde mich in den nächsten Wochen daran machen, eure Vorschläge umzusetzen, aber zunächst kommen hier wie versprochen meine Antworten auf eure persönlichen Fragen an mich!

Warum bist du mein Bruder?

Eine wirklich gute Frage. Ich fürchte, es liegt daran, dass wir dieselben Eltern haben, aber ganz sicher bin ich mir da nicht.

Dieses Feld muss ausgefüllt werden.

Scharfsinnig beobachtet!

Nix persönliches, aber eine Anregung zum Blogaufbau: eine Seite mit den häufigsten Schlagworten wäre als Suchhilfe noch nett. Ich habe schon ein paar Mal einen Text gesucht, hatte aber nur noch eine vage thematische Ahnung vom Inhalt.

Vielen Dank für die Anmerkung, das wird direkt umgesetzt. Ab sofort gibt es in der Sidebar auch eine Tagcloud!

Wie entsteht bei dir ein Text? Sagst du dir, dass du noch ein Haiku für Montag brauchst und schreibst einfach eins?

Jetzt fühle ich mich in der Tat ertappt. Viele Haikus entstehen leider genau so – es ist Montag, es ist spät, hinter mir liegt ein langer, anstrengender Tag ohne jegliche Inspiration und ich habe keinen Text. Also setze ich mich hin und versuche, schnell ein Haiku aufs Papier zu schmieren. In der Regel ist die Arbeit am Haiku dann ein sehr langwieriger Prozess, ein durchschnittliches Montag-Abend-Haiku durchläuft sicher an die dreißig Entwürfe, ehe ich überhaupt zufrieden bin. Dass meine Lektorin auch zufrieden sein muss, steht dann noch auf einem ganz anderen Blatt. Haikus auf diese Weise auf den letzten Drücker zu schreiben zählt sicherlich zu den ineffektivsten Vorgehensweisen, wenn man Kopfzerbrechen und Zeitaufwand mitberücksichtigt.

Ein „normales“ Haiku oder Tanka entsteht hingegen ganz spontan und ohne Zwang aus der Situation heraus. Ich befinde mich irgendwo in meinem Alltag, sehe oder höre etwas und habe dann eine Idee. Meist spiele ich dann ein paar Minuten mit der Idee in meinen Gedanken herum, beginne zu formulieren und auch Silben zu zählen und entscheide mich für die Textsorte, ehe ich die erste Fassung dann niederschreibe. Bei der Fassung bleibt es dann meist auch.

Die Wahl der Textsorte erfolgt in der Regel sehr schnell. Wenn ich nur eine Situation festhalten will, kommt mir ein Haiku oder ein Elfchen sehr gelegen, wobei ich in letzter Zeit die Haikus wegen ihrer strikteren Form bevorzuge. Will ich die Situation am Ende irgendwie umkehren und eine Art Pointe schaffen, greife ich oft zum Tanka. Manchmal wird auch aus einem Haiku ein Tanka, wenn ich es einfach nicht schaffe, in 17 Silben zum Punkt zu kommen.

Ganz anders läuft es bei Kurzgeschichten ab. Ich habe einen sehr ausgewachsenen inneren Kritiker, der mich meist nicht einmal einen ganzen Satz fertig schreiben lässt, ehe er „Boah, klingt das doof!“, „Mensch, ist das ausgelutscht!“ oder „Komm, darüber kannst du nicht mal selber lachen“ ruft. Ich habe keine amtliche Statistik dazu, aber ich schätze, dass ein durchschnittlicher Satz in einer Kurzgeschichte von mir wohl dreimal neu formuliert wird, ehe der nächste Satz folgen kann. Dadurch dauert das Schreiben von Texten manchmal eine gefühlte Ewigkeit, aber die Zeit wird bei der Überarbeitung dann oft eingespart.

Die Ideen für Kurzgeschichten schöpfe ich genauso wie bei Gedichten aus meinem Alltag, allerdings haben Kurzgeschichten manchmal eine sehr lange Vorlaufzeit. Ideen für Texte wälze ich manchmal wochenlang immer wieder im Kopf, formuliere einzelne Sätze und werfe doch wieder alles über den Haufen, bis die ganze Geschichte zu Ende gedacht ist. Erst dann bringe ich die Kurzgeschichte zu Papier.

Es gibt aber auch Kurzgeschichten, bei denen mich die erste Idee so überzeugt, dass die Geschichte sofort spontan aus der Situation heraus entsteht.

Und wie ich das jetzt im Nachhinein nochmal lese, merke ich, dass obiger Text den Eindruck vermittelt, Montagabendtexte entstünden immer auf den letzten Drücker. Das ist nicht immer so, manchmal entsteht der Text auch schon Tage davor und ich komme montags einfach bis zum Abend nicht dazu, ihn zu posten.

Mir fällt leider keine ein.

Das ist wirklich schade. Falls dir doch noch eine Frage einfällt, kannst du gern per Kommentar oder E-Mail fragen!

<3

:-)

Wie alt bist du?

Ich werde in ein paar Tagen 25.

Woher kommst du?

Aus Vorarlberg, dem westlichsten und meines Erachtens schönsten Bundesland Österreichs! (Was nicht heißt, dass es woanders nicht auch schön ist!)

Was inspiriert dich?

Einfach alles. Manche Texte entstanden beim Zugfahren, ein anderer beim Mittagessen. Manche Texte auch beim Betrachten der Natur oder dem Treiben auf der Straße. Ein Text sogar, als ich einen Telefonvertreter abgewimmelt habe … und ein anderer Text entstand als Reaktion auf den Themenmonat eines Online-Magazins …

Ich kann eigentlich nicht sagen, was mich inspiriert. Alles, was uns in unserem Alltag widerfährt, hinterlässt seine Spuren. Manchmal ganz offensichtlich, weil uns Situationen Tage später noch mit Wut erfüllen oder zum Lachen bringen. Manchmal sind die Spuren aber auch viel tiefgründiger und uns kommt eine Situation Jahre später wieder in den Sinn und wir sehen sie mit völlig anderen Augen. So ist es auch mit der Inspiration. Manchmal kommt dir etwas unwillkürlich in den Sinn, sei es, weil es gerade passiert ist oder sei es, dass du gerade irgendwelchen Gedanken nachhängst. Es macht „Klick!“ im Kopf und die Inspiration ist da. Als wäre man gerade von der Muse geküsst worden.

Wobei Muse ein gutes Stichwort ist: Ich denke viel über Texte nach und zermartere mir bei manchen Ideen ewig das Hirn, ehe ich wirklich schreibe. Bei vielen dieser geistigen Dauerbrenner würde ich nicht von Inspiration sprechen. Mit Texten und Geschichten zu experimentieren und die Möglichkeiten und Grenzen des Erzählens auszuloten fasziniert mich ungemein. Manchmal packt mich eine bestimmte Technik auch so, dass ich in der Folge einfach alles ausprobieren will. Dann ist es nicht mehr die unwillkürlich aufgekommene Idee, die zu einer Textform führt, sondern die Textform, für die ich verzweifelt nach einer Idee suche.

Wie weit ist das Buch, an dem du gerade schreibst?

Derzeit schreibe ich kein Buch. Ich habe zwei unvollendete Fantasyromane in meiner Schublade liegen, einen wirklich grauenhaften fertigen Fantasyroman und einen noch viel grauenhafteren Steampunkverschnitt. Außerdem existieren derzeit drei mehr oder weniger ernsthafte Ideen für neue Romanprojekte. Das eine wäre wieder Steampunk, das andere wohl eher Urban Fantasy und das dritte ein Liebesroman. Für den Liebesroman existieren bereits ein grober Plot und eineinhalb Kapitel, für das UF-Projekt ein mehrseitiges, detailliertes Konzept (samt Plot, Figurenliste, Konflikten etc.), aber noch nichts schriftliches und für das Steampunk-Ding nur Ideen in meinem Kopf und einige hastig hingekritzelte Ideen auf Papierfetzen, die ich gar nicht mehr alle finde … Reizen würde mich vor allem das Steampunk-Ding, aber da ich derzeit leider überhaupt keine Zeit für ein großes Projekt habe, bleibe ich lieber offiziell bei „Ich schreibe kein Buch“.

Gewissermaßen Ersatzfunktion für ein Großprojekt hat für mich hier auf dem Blog momentan die Serie rund um Aaron von Ostwald, für die ich noch einige Ideen habe und wo ich längst nicht alles umgesetzt habe, was ich umsetzen möchte.

Aber der Tintenfleck lastet mich auch sonst kreativ ganz gut aus.

Lakritzkekse?

Nie probiert. Ich mag aber keine Lakritzstangen, also wird’s bei Lakritzkeksen wohl ähnlich sein.

Welchen Text würdest du als das Aushängeschild für Tintenfleck sehen? (So als etwas womit man jedem kurz zeigen kann Hey genau DARUM gehts hier!)

Das ist eine wirklich spannende Frage. Zufällig musste ich erst letzten Monat ein solches „Aushängeschild“ für eine Anthologie einreichen und natürlich wollte ich dafür einen unveröffentlichten Text nehmen, über den ich hier jetzt schlecht sprechen kann. (Ich geb euch aber Bescheid, wenn die Antho erscheint!)

Begonnen habe ich den Tintenfleck einfach nur, um mich selbst nach einer langen Schreibabstinenz wieder zum regelmäßigen Schreiben zu kriegen. Inzwischen hat sich der Schwerpunkt sehr aufs Ausprobieren und Experimentieren verlagert. Ich weiß nicht, ob er ein gutes Aushängeschild abgibt, aber einer meiner liebsten Texte hier ist „Irrealis“, gleich gefolgt von „#waswriting“. Von den wirklich ganz alten Texten kommt mir „Kein Kind mehr“ immer wieder mal in den Sinn. Gegrinst wie die Grinsekatze hab ich außerdem, als ich „Nackt“ geschrieben habe – und noch mehr, als der Text so gut angekommen ist …
Man könnte vielleicht sagen, dass es hier bei Texten nie so ist, wie es scheint.

Was ist deine Lieblingseissorte?

Grüner Apfel.

Welche Fernsehshow würdest du gerne moderieren?

Moderieren? Keine.

Aber ich wäre manchmal gern der Mensch, der bei Scripted Reality Shows die kleinen Untertitel schreibt. Wenn beispielsweise ein Kerl in die Kamera spricht und seine Meinung äußert und dann am unteren Bildschirmrand eingeblendet wird „Thilo, 23“ und darunter dann etwas wie „Hat in der Disco den kürzeren gezogen“ oder „Sarah, 18 – mag ihr Sandwich extra lang“ steht. Ich glaube, wirklich blödsinnige Untertitel würden mir wirklich viele einfallen. Und ich hätte meinen Heidenspaß dabei ^^

Wird es irgendwann einen Roman von dir zu lesen geben?

Das kann ich mit hundertprozentiger Sicherheit mit „Ja“ beantworten. Ich wälze immer wieder Romanideen und irgendwann werde ich mich auch an die Umsetzung machen. Habe ich einmal angefangen, gibt es wenig, was mich stoppen kann.

Wann kommt Gronkh? ;-)

Kommt Zeit, kommt Gronkh.

War deine Frage nicht dabei? Hättest du lieber etwas anderes gefragt? Willst du noch mehr wissen? Dann melde dich doch einfach per Kommentar oder Kontaktformular!

Unüberbrückbare Differenzen

PLING! Laut und durchdringend meldete sich sein Tablet zu Wort, sodass Paul beinahe seinen Kaffeebecher fallen ließ. PLING! PLING! Fieberhaft wischte er über den Bildschirm, um den Ton abzustellen. Der alte Mann am Nebentisch taxierte ihn bereits anklagend über den Rand seiner Brille hinweg und zwei Tische weiter links drehten sich zwei junge Frauen verwirrt nach ihm um. PLING! PLIng.
Endlich.
Geschafft.
Seufzend lehnte er sich zurück und atmete tief ein und aus. Er konnte förmlich spüren, wie Hitze in seine Wangen geschossen war. Vermutlich hatten seine Ohren längst das leuchtende Rot eines gekochten Hummers angenommen. Verstohlen sah Paul sich um, aber der alte Mann raschelte wieder mit seiner Zeitung und die Frauen waren wieder in ihr Gespräch vertieft.
Er griff erneut zum Becher – und ließ ihn erneut beinahe fallen, als er sah, woher das Pling kam.
Er hatte eine Nachricht erhalten.
Auf der Datingseite.
Von einer Frau.
Mit zitternden Fingern stellte er den Becher ab, tippte mit dem Zeigefinger auf das kleine, rot leuchtende Briefchen, hielt die Luft an und begann zu lesen.

Hey :-)
Ich bin grad auf dein Profil gestoßen.
Nettes Foto!
Du magst Comics? :D Ich auch. Thor ist der beste!
Lust, dich mal mit mir zu treffen? Melde dich :*

Sein Herz sprang förmlich auf und ab und drückte schmerzhaft gegen seinen Adamsapfel. Paul versuchte, sich zu konzentrieren. Meli1992 hatte ihm geschrieben. Vermutlich ihr Geburtsjahr – dann war sie zwei Jahre jünger als er. Das war gut – oder nicht? Ein Mann hatte in einer Beziehung der Ältere zu sein … Er atmete tief ein.
Thor.
Sie mochte Thor. Den mächtigen Donnergott des alten Nordens. Den Träger des Hammers Mjölnir. Den Beschützer von Midgard.
Er betrachtete ihr Profilbild. Offensichtlich hatte sie es in ihrem Zimmer aufgenommen. Er konnte ein Bett erkennen, und ein Bücherregal. Auf einem Buchrücken konnte er das Marvel-Logo erkennen, dort, gleich links von ihrem Ohr. Sie hatte blonde Haare mit roten Strähnen. Ein breites Lächeln offenbarte strahlend weiße Zähne und gute Laune.
Sie war süß. Und doch …
Nein.
Pauls Finger schwebten über den digitalen Tasten, der Cursor blinkte einsam im leeren Textfeld.
Das ging nicht.
Oder?
Sie mochte Thor. „Thor ist der beste“, wiederholte er. Sie war süß, ganz eindeutig. Aber … Paul schüttelte den Kopf, schüttelte den Gedanken gleichsam ab. Nein. Es würde nicht gut gehen.
Nichtsdestotrotz hatte sie eine Antwort verdient, wieso nicht Thor, sondern Iron Man der beste war.

 

Bei diesem Text handelt es sich um einen Beitrag zum Projekt *.txt 2016. Das vorgegebene erste Wort war „nichtsdestotrotz“. Alle Beiträge zum Projekt können hier eingesehen werden.

Frohes Neues!

Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht (und nicht gestolpert oder gefallen). Mich bringt die Feiertagszeit von Weihnachten bis Dreikönig immer ordentlich aus meinem Alltagstrott. Vieles ist liegen geblieben, vieles vergessen worden, aber jetzt wird wieder in die Hände gespuckt und, nachdem ich den Ohrwurm vom Bruttosozialprodukt los geworden bin, alle Aufgaben angegangen!

Auf dem Tintenfleck wird es daher ab Freitag wieder regulär mit neuen Texten weitergehen.

Falls bei euch Langeweile aufkommt, könnt ihr euch die Zeit bis dahin mit den fünf beliebtesten Blogbeiträgen von 2015 vertreiben:

  1. Gratwanderung
  2. NaNoWri-Buh!
  3. Zu ihr?
  4. Liebster-Blog-Award 2015
  5. Anti-Märchen

Interessant, dass es sich nur bei drei davon um literarische Texte handelt, oder? Ich hätte mir nie träumen lassen, dass das Textadventure „NaNoWri-Buh!“ oder das Blog-Award-Interview es in die Top 5 der Blogstatistik schaffen :O.

Vielen Dank übrigens auch an alle, die über die Feiertage meine Leserumfrage ausgefüllt haben. Euer Feedback hilft mir wirklich sehr! Man wird mit der Zeit doch ordentlich betriebsblind auf dem eigenen Blog. Auch vielen Dank an alle, die sich am Ende der Umfrage Zeit für Fragen an mich genommen haben. Wer mehr über mich wissen möchte, kann sich vorerst obiges Blog-Award-Interview ansehen. Wer das schon kennt, den interessieren vielleicht die ältesten Bücher, die derzeit auf meinem SuB liegen?
Die Leserumfrage läuft noch bis nächsten Montag, 04.01.2016 – letzte Chance, mitzumachen! ;-) Ich werde danach all eure Fragen gesammelt in einem Blogpost beantworten.

Ein frohes neues Jahr euch allen! Lasst uns 2016 rocken! :-)